
Sprache und Kultur – praktisch umgesetzt
Die EU unterstützt die Mitgliedstaaten bei ihren Bemühungen, jungen Menschen die bestmögliche Bildung zu bieten. Konsequenterweise fördert sie die Mehrsprachigkeit in Europa als einen der wesentlichen Aspekte für die Schaffung eines gemeinsamen Bildungsraums und leistet einen Beitrag zum Lehren und Lernen von Sprachen.
Zu diesem Zweck fördert sie auch die Mobilität von Studierenden, Praktikanten, Lehrkräften und Jugendlichen in der Ausbildung und stärkt so den Austausch von Informationen und Erfahrungen.
Das Erlernen von Sprachen und die Vorbereitung auf eine Mobilität in der Bildung sollte sicherlich einhergehen mit der Beschäftigung der jeweiligen Kultur des Partnerlandes - und dies in möglichst aktiver Form.
Die deutsch-italienischen Gesellschaften in beiden Ländern bieten ein Vielzahl an Kontakten und Initiativen und so ist es nur konsequent, dass unser Projekt SPAZI die Einbeziehung junger Menschen in die Kulturgesellschaften intensiv fördern und Anregungen dafür für deren Mitarbeit bieten will.
Jugendpartizipation
SPAZI sucht neue Formen der Jugendpartizipation durch lokale Initiativen, generationenübergreifende Begegnungen und die gemeinsame Vision für die Zukunft der bilateralen Zusammenarbeit.
Wichtig dabei sind ein offenes, partizipatives und demokratisches Miteinander und die Entwicklung gemeinsamer Ideen.
Initiativen
Gemeinsam mit sechs lokalen Pilotinitiativen sowie zwei intergenerationelle Foren zu Demokratie und Nachhaltigkeit erprobt SPAZI innovative Formate, die junge Menschen und erfahrene Ehrenamtliche zusammenbringen. Ergänzt wird das Projekt durch digitale Austauschformate und eine zweisprachige Best-Practice-Sammlung, die Impulse für die Weiterentwicklung bilateraler Jugendarbeit setzt.
SPAZI versteht sich als Labor für die Zukunft der deutsch-italienischen Zivilgesellschaft – offen, inklusiv und getragen von europäischen Werten.